Cala Ratjada - Zuhause bei Freunden


Im 17. Jahrhundert wurde der Fischereihafen von den Bewohnern von Capdepera angelegt. Unter anderem wurden vorwiegend Rochen (ratjadas) und Langusten gefangen.
Obwohl die Fangquoten mittlerweile beschränkt sind, ist Cala Ratjada immer noch nach Palma der zweitwichtigste Fischereihafen Mallorcas.

Vom Bauboom im Zuge des Tourismus seit Anfang der 70er Jahre ist Cala Ratjada nur sehr eingeschränkt erfasst worden. Dies hat den Charakter eines historischen Fischerortes mit Hafen erhalten.

Im Hafen, der zur Seeseite von einer Mauer gesäumt ist, dümpeln sowohl die für die Balearen typischen Fischerboote, als auch Motoryachten, Trawler und Sportsegler. Von hier aus starten Ausflugsschiffe nach Cala Millor und Porto Cristo. Ein Schnellboot verbindet den Hafen in 75 Minuten mit der Nachbarinsel Menorca. In der näheren Umgebung des Ortes befinden sich einige beliebte Strände, unter anderem Cala Agulla,Son Moll und Cala Gat.

Nördlich des Hafens sind die historischen Langustenhäuser erhalten, weiße quaderförmige Gebäude, in denen die Schalentiere vor dem Verkauf in Meerwasserbecken lebendig gehalten wurden und heute unter Denkmalschutz gestellt sind.

Auf einem Hügel oberhalb des Ortes hat sich der Tabakschmuggler, Immobilienhändler und spätere Bankier Juan March (Joan March i Ordinas) 1911 auf den Ruinen eines Wachtturms aus dem 15. Jahrhundert das Refugium Sa Torre Cega (Der blinde Turm) erbaut.

In dem die Villa umgebenden 60.000qm großen Park (Jardines March), den der britische Gartenarchitekt Russel Page angelegt hat, befand sich eine Sammlung von ca. 40 zeitgenössischer Skulpturen (u.a. von Auguste Rodin,Max Bill,Henry Moore).
Juan March ist 1962 83-jährig bei einem Autounfall umgekommen.

Mit einer Voranmeldung können Besucher die Skulpturen im Park auf dem Anwesen besichtigen. Im Museum Paulau March und in der Calle Sant Miguel sind weiter Kunstobjekte der Stiftungen der Familie March zu sehen.

Hier ein paar Infos über die herrlichen Golfplätze in der Nähe.

Golf Son Servera: Green fee 9 Loch: 40 Euro am Tag, 18 Loch 60 Euro am Tag. Genaue Infos unter: www.golfsonservera.com. Das besondere hier ist die hervorragende Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Golf Capdepera: Das besondere an diesem Platz ist unter anderem das Restaurant!